Start Kurznachrichten BMW Group Classic feiert beim Goodwood Revival 2013

BMW Group Classic feiert beim Goodwood Revival 2013

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Mit „90 Jahre BMW Motorrad“ und „50 Jahre MINI Cooper S“ zelebriert die BMW Group Classic gleich zwei Jubiläen bei der legendären Oldtimer-Veranstaltung in England.

 

München. Wenn der Earl of March im September zum  Goodwood Revival Meeting nach Chichester in West Sussex, Süd-England  einlädt, wird eine Zeit wieder lebendig, in der der Motorsport noch  ein Abenteuer war. Denn hier feiern Motorsport-Fans seit 1998 nicht  nur die Rennwagen und -motorräder aus den 1940er bis 1960er Jahren.  Hier sind auch Fahrer, Teammitglieder und Besucher ganz im Stil dieser  Zeit gekleidet und lassen damit eine einzigartige Atmosphäre  entstehen. Das Goodwood Revival gehört heute zu den bekanntesten  Motorsportveranstaltungen für Oldtimer weltweit und zählt zu den  Höhepunkten im alljährlichen Klassik-Kalender der BMW Group Classic.

 

Der Auftritt der BMW Group Classic.    

BMW Group Classic präsentiert im Bereich der March Motor Works wieder  Fahrzeuge der Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad. In den  im Bauhaus Stil gestalteten Garagen werden die Exponate im  historischen Kontext attraktiv in Szene gesetzt. Ein nachgestelltes  Paddock für drei BMW 1800TI/SA oder eine Szene aus „Der gelbe  Rolls-Royce“, einem englischen Kinofilm aus dem Jahre 1964, in dem  außer dem Fahrzeug selbst auch Ingrid Bergmann und Jeanne Moreau die  Hauptrollen spielen, versetzt die Besucher in die damalige Zeit. Bei  MINI lassen sich Werbefilme aus der Markengeschichte bestaunen und BMW  Motorrad zeigt historische Motorräder ganz authentisch im  nachempfundenen „Jock West´s Motorrad Shop“ mit Werkstattszene.

 

Historische BMW Highlights auf zwei Rädern.    

2013 ist mit dem 90-jährigen Jubiläum für BMW Motorrad ein ganz  besonderes Jahr. Im Rahmen der Barry Sheene Memorial Trophy fahren  dementsprechend sehr außergewöhnliche BMW Motorräder mit: zwei Kaczor  BMW, eine BMW RS 54 und eine BMW RS 500 Werksrennmaschine. Der  Rennfahrer und spätere BMW Ingenieur Ferdinand Kaczor baute in den  60er Jahren einen 500er Rennboxer auf, der mit knapp 50 PS etwa  doppelt so stark war wie die Serienversion und dank selbst  konstruiertem und besonders leichten Doppelschleifenrahmen unter 150  Kilogramm wog. Damit gelang Kaczor 1969 ein neuer Rundenrekord auf der  Nürburgring-Nordschleife. Die beiden Kaczor BMW werden bewegt von den  Fahrerteams Mike Farrell und Sebastian Gutsch sowie dem Gewinner der  letztjährigen FIM Superstock 1000 Serie Sylvain Barrier und Lothar Singer.

 

Die BMW RS 54, die von Wolfgang Maier und Claus Clausen gefahren  wird, war 1954 die erste käufliche Rennmaschine für Solo- und  Gespanneinsätze. Ihr legendäre Königswellen-Boxermotor brachte BMW  Gespannen bis 1974 in der Seitenwagenweltmeister­schaft 19 Fahrer- und  20 Markentitel ein. Die BMW RS 500 von 1956 hingegen war eine  Werksversion der RS 54, auf der Walter Zeller im gleichen Jahr  Vizeweltmeister in der Soloklasse wurde. Die Maschine verfügte bereits  damals über eine zukunftweisende Drehmoment­abstützung am Hinterrad –   den Vorläufer des späteren „BMW Paralever“. Sie wird gefahren vom  Damenteam Maria Castello und Fabienne Hoffmann.

 

St Mary´s Trophy mit Stephane Peterhansel und Johnny Cecotto.

Bei der St. Mary’s Trophy, einem der Hauptrennen der Veranstaltung,  ist die BMW Group Classic mit zwei Fahrzeugen vertreten. Der Austin  Mini-Cooper S Competition, gefahren von dem Paris-Dakar-Seriensieger  Stephane Peterhansel und Max Partl, erinnert an das 50. Jubiläum des  MINI Cooper S. Mit der seit 1964 gebauten Rennversion dieses Fahrzeugs  siegte John Fitzpatrick in der 1.300-cm3-Klasse und belegte den  zweiten Platz bei der britischen Tourenwagen-Meisterschaft. Das  Fahrzeug wurde für Renneinsätze wie dem beim Goodwood Revival Meeting  komplett neu aufgebaut.

 

Das zweite Fahrzeug, den BMW 1800 TI/SA Renntourenwagen, pilotieren  der ehemalige Motorradweltmeister und mehrfache Tourenwagen-Champion  Johnny Cecotto und Jörg Weidinger. Ab 1965 bot BMW den 1800 TI/SA an.  Mit zwei Doppelvergasern, 130 PS Leistung, Fünfganggetriebe,  Holzlenkrad und verstellbaren Schalensitzen war er ein  ernstzunehmender Renntourenwagen, der viele internationale Erfolge  feierte. Der BMW TI/SA wurde nur 200 Mal gebaut, was ihn zur echten  Rarität macht.