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VW Präsentiert den ID.BUGGY in Genf

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ID BUGGY
Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Comeback eines Lebensgefühls: Die Weltpremiere des elektrischen ID. BUGGY in Genf

  • Sommer-Cruiser: ID. BUGGY1) transferiert die Idee der legendären Dune-Buggys in das Zeitalter der Elektromobilität
  • Purer Fahrspaß: Mit der Studie des ID. BUGGY zeigt Volkswagen eine neue, freizeitorientierte Facette der Elektromobilität
  • MEB als Basis: Sicherheitschassis mit Zero-Emission-Antrieb und Batterie basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB)

Wolfsburg/Genf – Volkswagen präsentiert auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf den ID. BUGGY. Am Vorabend des ersten Pressetages feiert die Studie während der Volkswagen Group Night ihre Weltpremiere. Der ID. BUGGY ist ein Zero-Emission-Hightech-Vehicle für den Sommer, den Strand und die City auf Basis des Modularen E-AntriebsBaukasten. „Der ID. BUGGY zeigt, welch großes Spektrum der emissionsfreien Mobilität mit dem MEB innerhalb der Marke Volkswagen realisiert werden kann. Wir wollen die Plattform aber auch für Drittanbieter öffnen“, erklärt Ralf Brandstätter, COO der Marke Volkswagen.

Die Parallelen zwischen den kalifornischen Dune-Buggys der 1960er-Jahre und dem neuen ID. BUGGY sind offensichtlich. Alle Strand-Buggys von einst zeigten eine hohe modulare Variabilität – die Basis dafür bildete das Chassis des legendären Käfer; im Heck arbeitete ein VierzylinderBoxermotor. Über das Chassis und den Motor des Käfer spannten Kleinserienhersteller eine Hülle aus Glasfaserkunststoff (GFK) und schrieben damit Automobilgeschichte. An dieses Kultkonzept knüpft der ID. BUGGY mit den technischen Möglichkeiten der Moderne an: Die Basis bildet hier das progressive Chassis des MEB. In den Fahrzeugboden integriert: eine Hochvoltbatterie.

Dieser Lithium-Ionen-Akku versorgt im Fall des ID. BUGGY den 150 kW / 204 PS starken Elektromotor im Heck mit Strom. Ebenfalls denkbar wäre
ein zusätzlicher E-Motor in der Vorderachse, um so einen Allradantrieb mit „elektrischer Kardanwelle“ zu realisieren.

ID. BUGGY
Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Die klare Designsprache bringt das einzigartige Fahrgefühl des Buggy zum Ausdruck. Um den Fahrtwind spüren zu können, wurde bewusst auf ein festes Dach und Türen verzichtet. Deshalb zeichnet sich der unverwüstliche und minimalistisch konzipierte Innenraum durch wasserfeste Materialien aus. Die Studie ist ein reiner 2-Sitzer; alternativ wäre der ID. BUGGY auch als 2+2-Sitzer umsetzbar.

Der in einer Aluminium-Stahl-Kunststoff-Mischbauweise hergestellte Karosserieverbund ist selbsttragend. Dank des modularen Aufbaus kann der obere Karosseriebereich vom MEB-Chassis gelöst werden. Klares Signal an Kleinserienhersteller und Start-ups: Wie einst öffnet sich Volkswagen mit dem Konzept des ID. BUGGY externen Produzenten. Das Angebot: Sie können auf dieser Basis den emissionsfreien Dune-Buggy einer neuen Zeit bauen. Generell besitzt der MEB darüber hinaus das Potenzial, für viele Automobilhersteller zur neuen technischen Basis der E-Mobilität zu werden. Hintergrund: Anfang 2019 hatte Volkswagen erstmals angekündigt, den MEB als Elektrofahrzeug-Plattform auch Wettbewerbern zugänglich machen zu wollen.

Gleichzeitig verdeutlicht der ID. BUGGY, welch großes Spektrum der emissionsfreien Mobilität mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten innerhalb der Marke Volkswagen realisiert werden kann: Nach dem ID.1) (Kompaktklasse), ID. BUZZ1) (Van), ID. CROZZ1) (SUV) und ID. VIZZION1) (Limousine) ist der neue ID. BUGGY bereits die fünfte Studie auf der Basis des MEB, mit der Volkswagen das Facettenreichtum der ID. Familie untermauert.